21.09.2012                                                                                                                                                             Gespräch im Ministerium am 19.09.2012

Die VertreterInnen des Vereinsvorstandes haben dem Ministerium die aktuelle Entwicklung der Einrichtungen zusammen mit dem DPWV dargestellt. 


21.09.2012                                                                                                                                                             Jahreshauptversammlung am 18.09.2012

Die Mitgliederversammlung hat in unserer Einrichtung in Heide stattgefunden. Im Mittelpunkt stand die wirtschaftliche Entwicklung der Einrichtungen unter der Vorgabe der von der neuen Landesregierung aufrecht gehaltenen Kürzung der Landesmittel. Der Vorstand wurde von der JHV beauftragt, das Angebot des zuständigen Ministeriums anzunehmen, bei dem vom DPWV für die Erörterung der Lage der Familienbildungsstätten erbetenen Gesprächstermin die Lage der DGF-Familienbildungsstätten beispielhaft zu erörtern.


25.11.2011                                                                                                                                                              Jahreshauptversammlung am 16.09.2011

Die Mitgliederversammlung hat in unserer Einrichtung in Eutin stattgefunden. Im Mittelpunkt stand die wirtschaftliche Entwicklung der Einrichtungen unter der Vorgabe der Kürzung der Landesmittel sowie die Neuwahl des Vereinsvorstandes.


08.09.2010                                                                                                                                                                                                               Wir haben an diesem Tag fast allen Abgeordneten und vielen Mitarbeitern im Landtag einen Bumerang übergeben können und damit einerseits auf die in ihrer Existenz bedrohten Familienbildungsstätten und andererseits auf die immensen Folgekosten hingewiesen, die beim unbedachten Abbau etablierter Präventivstrukturen zu erwarten sind. Fast alle Abgeordneten waren zu Gesprächen mit uns bereit. Das macht uns Mut, weiter für die Familien in Schleswig-Holstein zu kämpfen.   

25.06.2010                                                                                                                                                               Anlässlich des Besuchs des Bürgermeisters der Gemeinde Leck in der DGF-Familienbildungsstätte in Leck schreibt die sh:z über die kritische finanzielle Lage, in die wir durch die Sparpläne der öffentlichen Hand in den Einrichtungen geraten. Den Artikel können Sie lesen, indem Sie hier klicken.                                    Korrigierend ist hinzuzufügen, dass alle gut 30 Familienbildungsstätten im Land jährlich rund 150.000 Menschen mitten im Leben erreichen. Die Familienbildungsstätten der DGF in Plön, Eutin, Meldorf, Heide, Leck und Tarp stehen den Familien rund 25.000 mal jährlich zur Seite.

18.06.2010                                                                                                                                                          Als Reaktion auf die Banken- und Wirtschaftskrise und den desolaten Zustand des Landeshaushaltes Schleswig-Holsteins hat die Regierung umfangreiche Einschnitte in das Sozialwesen beschlossen, deren weitreichende Auswirkungen unter rein fiskalischen Gesichtspunkten erörtert wurden. Wie unausgegoren diese Vorgehensweise ist, wird bei näherer Betrachtung schnell deutlich: Während beispielsweise die Fördermittel des Landes binnen der nächsten 2 Jahre bei den gut 30 Familienbildungsstätten um 30% gekürzt werden sollen, erhalten 1.600 andere Sozialpartner jährlich ab sofort 10 Millionen € zur Sicherung der vorhandenen Qualität. Aus den Taschen der Familien dieser Sozialpartner holt man sich zur Gegenfinanzierung gleichzeitig 35 Millionen € zurück, bevor diese überhaupt ihre mögliche Wirkung entfalten konnten.

So sieht errechnete Sozial- und Bildungspolitik mit dem Taschenrechner aus oder eine Anleitung zur Saat von Zwietracht zwischen den Sozialpartnern.

Wir erwarten, dass die Verantwortlichen sich auf ihren kühlen und klaren norddeutschen Verstand besinnen und eine politische Perspektive entwerfen, die den Namen Zukunftsplanung verdient. Dazu gehört auch eine gute Portion Herz und der Mut, die Betroffenen in die Planungen einzubeziehen.

Unsere Arbeit gilt den Familien, die unsere Angebote nutzen. Die geplanten Kürzungen werden sie unmittelbar treffen, denn der Verein nutzt als Non-Profit-Organisation seine Einnahmen vollständig für die Unterstützung von Familien.

Wir investieren als verlässlicher und redlicher Partner der öffentlichen Verwaltung und ihrer politischen Lenker die in Abhängigkeit von der Nachfrage unserer Angebote zugewiesenen Fördermittel sowie unser als NPO gering gehaltenes Vereinsvermögen seit Jahrzehnten unmittelbar in den Dienst am Menschen.

Nun will man uns vor vollendete Tatsachen stellen. Diese Vorgehensweise trägt die fatalen Züge eben jener Pokermentalität, mit der die Welt gerade eben erst an den Rand des Abgrunds gezockt wurde. Gemeinsam verantwortete Zukunftsgestaltung sieht  anders aus: Sie setzt auf das kontinuierliche verbale Ringen um den einzuschlagenden Weg in die Zukunft. Es ist gute und eingeführte Tradition, dass die gestaltenden demokratischen Kräfte inner- und außerhalb des Parlamentes in diesen Prozess mit einbezogen werden. Keine Regierung und kein Parlament sollte auf diesen  legitimierenden und stärkenden Quell verzichten. Das gilt auch und gerade zur Zeit schwerer Krisen.

Wir haben am 17.06.2010 gemeinsam mit rund 3000 anderen Menschen aus allen Landesteilen Schleswig-Holsteins friedlich, mit Nachdruck und nicht überhörbar für die Belange unserer Familien demonstriert. Viele Dutzend Einrichtungen waren präsent und standen so symbolisch für unsere jährlich rund 150.000 Nutzer: Alleine im Bereich der Familienbildungsstätten sind so 10tausende von Familien unmittelbar von den geplanten Kürzungen betroffen. Viele von uns haben persönlich das Wort ergriffen und sich mit ihren Sorgen und Ängsten an die Abgeordneten und die Regierung des Landes gerichtet.

Die für unseren Aufgabenbereich zuständigen Regierungs- und Fraktionsmitglieder der FDP haben sich mit der bekannten Position den Demonstrierenden gestellt und verdienen den dafür gebotenen Respekt.

Niemand konnte in dieser Situation aber ernsthaft erwarten, das die in ihrer Existenz von den Regierungsplänen bedrohten Anwesenden in stiller Einfallt den Worten des Ministers und des Fraktionsmitgliedes lauschen würden: Natürlich haben sie ihrem berechtigten Unmut tosenden Ausdruck verliehen. Sie haben es als Leistungsträger an der Seite der Menschen schließlich verdient, dass man mit und nicht nur zu ihnen spricht.

Wir werden deshalb das Angebot der FDP-Fraktion beim Wort nehmen und darauf bestehen, dass das Kürzungspaket aufgeschnürt wird und mit uns auf Augenhöhe besprochen wird. Als etablierter Partner im Sozialwesen können wir erwarten, dass die Regierung Farbe bekennt und ein Bild vom sozialen Miteinander in dieser Gesellschaft entwirft, in dem die tragende Rolle von Familie mehr ist, als  der Steinbruch für die Rettung des Finanzwesens.

Provokant war der Appell des Ministers ausgerechnet an die Familien und uns, es gehe hier schließlich um die Zukunft der Kinder und an der müsse doch auch uns gelegen sein. An der Seite der Familien sind schließlich wir es, die den Kindern seit Jahrzehnten und von Anfang an verlässlich die Zukunft bereiten und die dazu notwendigen sozialen Netzwerke knüpfen, pflegen und erfahrbar machen.

Wenn die Regierung die geplanten Kürzungen umsetzt und auf diese Weise mit stumpfer Schere tiefe Risse in das vorhandene Netz schneidet, trifft es nicht den angesetzten Wohlstandsspeck dekadenter Faulenzer:  Diese Vorgehensweise schwächt den stark belasteten Kern einer jeden Gesellschaft, die Familien.

Nur wer völlig den Kontakt zur Wirklichkeit verloren hat, kann glauben, dass man sich in diesem Netz ausruhen kann. Dieses Netz ist Grundlage von Leistung, die rund um die Uhr und über Jahrzehnte von allen Familien abgefordert wird. Wer den Kindern von heute mit den geplanten Sparmaßnamen eine Zukunftsrendite verspricht, verhöhnt sie und ihre Eltern. Bittere Wahrheit ist, dass wir ohne die derzeit bereitgestellten Fördermittel in Zukunft zehntausende Menschen wegschicken müssen, nachdem sie den Mut aufgebracht haben, mit der Bitte um Unterstützung über unsere Türschwelle zu treten. So werden wir nur in den gesellschaftlichen Grundfesten geschwächt und schließlich alle drauflegen.

Bis zum Ende des Jahres sollen alle Pläne in Gesetze und Verordnungen gegossen werden. Wir wollen und wir brauchen schon heute eine lebenswerte Welt für unsere Kinder. Wir werden uns weiter für eine lebenswerte Gegenwart wie Zukunft unserer Familien einsetzen und aktiv das Gespräch mit allen Entscheidungsträgern suchen!